Entwicklung des gesamten Primärenergieverbrauchs in Deutschland. Primärenergie bezeichnet die in den geförderten oder importierten Rohstoffen enthaltene Energie vor Umwandlung.
In NRW hat sich der Primärenergieverbrauch seit 1995 nicht spektakulär geändert, er schwankt um einen Wert von 1.100.000 GWh. Der Energiebedarf ist zwar gestiegen, wird aber durch die effizienter arbeitenden Anlagen kompensiert.
Endenergie ist die unmittelbar gebrauchsfähige Energieform. Sie entsteht aus der Umwandlung von Primärenergie, abzüglich aller Umwandlungs-, Speicher- und Leitungsverluste sowie Eigenverbrauch und nichtenergetischer Verbrauch.
In NRW hat sich der Endenergieverbrauch seit 1990 nicht maßgeblich verändert. Zwar steigt der Endenergiebedarf der Verbraucher an, gleichzeitig verbrauchen Autos weniger Benzin und Häuser sind besser gedämmt. Die Tendenzen gleichen sich aus.
Lag der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch 1970 noch bei 10,7 Liter pro 100 Kilometer, so betrug er im Jahr 2001 nur noch 8,5 Liter pro 100 Kilometer.
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Ziel der Energieeffizienzoffensive „NRW spart Energie“ ist es, den Primärenergieverbrauch bis zum Jahr 2020 um mindestens 20 Prozent zu senken.