Diese Themenseite der EnergieAgentur.NRW zeigt Wege auf, wie Sie Ihre privaten Energiekosten minimieren können - sowohl bei der elektrischen als auch bei der Heizenergie.
Der Branchendienst Verivox hat ermittelt, dass im Jahr 2011 rund 3 Millionen Haushaltskunden einen neuen Stromanbieter gewählt haben. Damit hat die Anzahl der Stromanbieterwechsel im Vergleich zum Vorjahr leicht zugenommen, die meisten Verbraucher jedoch haben noch nie ihren Anbieter gewechselt.
Eine repräsentative Umfrage von forsa im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) belegt: Verbraucher verlieren in der Labelflut des Ökostrommarktes mit intransparenten Kriterien den Durchblick. Soll Ökostrom weiterhin eine Erfolgsstory bleiben, sei es höchste Zeit für ein verlässliches Ökostromlabel, erklären die Verbraucherschützer.
Auch in der Phase der wirtschaftlichen Erholung im Jahr 2010 konnte Deutschland seine Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll erfüllen: Gegenüber dem Basisjahr 1990 sind die Treibhausgas-Emissionen Deutschlands in 2010 um 23,9 Prozent zurückgegangen, es wurden 295 Mio. Tonnen CO2 weniger ausgestoßen als noch 1990.
Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) empfiehlt Eigentümern älterer, unsanierter Häuser, die Winterzeit für eine umfassende Energieberatung zu nutzen. Im Internet können Hausbesitzer nach qualifizierten Energieberatern in ihrer Nähe suchen, vorbildliche Effizienzhäuser anschauen und sich über das dena-Gütesiegel „Effizienzhaus“ informieren.
Das Bundesumweltministerium (BMU) hat die neuen Richtlinien für die Förderung von Mini-Blockheizkraftwerken mit einer Leistung von bis zu 20 kW veröffentlicht. Das Förderprogramm wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) verwaltet, ab 1. April 2012 können dort Anträge eingereicht werden.
Die Angst vor betrügerischen Energieanbietern ist das größte Wechselhindernis für Stromkunden in Deutschland: 34 Prozent der Verbraucher scheuen aktuell einen Versorgerwechsel, weil sie sich vor unseriösen Anbietern fürchten; im Vorjahr lag der Anteil noch bei 27 %. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Unternehmensberatung Putz & Partner.
Obwohl die Gaspreise im Jahr 2011 im Schnitt um acht Prozent zugelegt haben, können sich Verbraucher vielerorts über sinkende Gasrechnungen freuen. Hintergrund ist das ungewöhnlich warme Wetter im vergangenen Jahr. Nach aktuellen Berechnungen des Verbraucherportals Toptarif fallen die Gaskosten für Privatverbraucher unter Berücksichtigung des witterungsbedingten Energiebedarfs rund 15 Prozent geringer aus als 2010.
Die neue Ausgabe unseres Magazins liegt in Kürze in den Briefkästen der 26.000 Abonnenten. Titel: "Contracting: Energieeffizienz möglich machen". Weitere Themen sind "Batterierecycling für die Elektromobilität", "Gefragt: Kommunale Klimaschutzmanager" und "Der Reboundeffekt: Wenn der Satte Hunger hat", sowie viele weitere Neuigkeiten aus der Energieregion NRW. Das Abo ist kostenlos, das PDF steht für den Download bereit.
Das Institut für preisoptimierte energetische Gebäudemodernisierung GmbH (IpeG) hat im Internet eine Liste mit mehr als 230 verschiedenen Dämmstoffen veröffentlicht. Die Datenbank gibt Planern einen umfangreichen Überblick über die Eigenschaften, Anwendungsbereiche, Kosten und andere Charakteristika der Dämmstoffe.
Trockner mit Wärmepumpe erobern den Markt. Zu Recht, urteilt die Stiftung Warentest in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift „test“. Die Technik spart gegenüber herkömmlichen Kondenstrocknern mehr als die Hälfte an Strom und ist mittlerweile kaum noch teurer: Der billigste „gute“ Trockner mit Wärmepumpe ist bereits für 500 Euro zu haben.
Die in der Energiebranche und bei Verbraucherschützern schon lange umstrittenen Vorauskasse-Tarife haben zum Jahresende auch in der Bevölkerung deutlich an Vertrauen verloren: Nur noch 6 Prozent der Verbraucher würden sich bei Strom und Gas für ein Tarifmodell mit Vorauskasse entscheiden. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Energieanbieters lekker Energie.
Mit dem Jahreswechsel tritt eine Reihe von Neuerungen in Kraft, die alle Energieverbraucher unmittelbar betreffen: Dazu zählen Änderungen beim Anbieterwechsel, Marktverbote für Stromfresser und die Einführung eines veränderten Energieeffizienzlabels. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat die wichtigsten Informationen zusammengefasst.
Auch in 2011, dem Jahr des Atomausstiegs, hat Deutschland mehr Strom exportiert als importiert: Die vom Verband Europäischer Übertragungsnetzbetreiber (Entsoe) veröffentlichten Netzdaten ergeben für das Jahr 2011 einen deutschen Exportüberschuss in Höhe von voraussichtlich etwa 6 Milliarden Kilowattstunden – trotz der Abschaltung von acht Atomkraftwerken.
Die Erneuerbaren Energien sind im Jahr 2011 erstmals an Kernenergie wie auch an der Steinkohle vorbeigezogen und bei der Deckung des Strombedarfs zum zweitwichtigsten Energieträger aufgestiegen: Der Anteil der Erneuerbaren stieg in diesem Jahr auf 19,9 Prozent, nur die Braunkohle kommt mit 24,6 % auf einen größeren Anteil. Dies geht aus ersten Schätzungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) für das Jahr 2011 hervor.
Nach neuen Berechnungen der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) hat der überwiegende Teil deutscher Altbauten eine schlechte Energiebilanz: Rund 70 Prozent der Gebäude, die vor 1979 gebaut wurden, haben überhaupt keine Dämmung, und bei 20 Prozent ist sie unzureichend. Fazit: Nur jeder zehnte Altbau in Deutschland hat eine Wärmedämmung, die aktuellen Anforderungen genügt.
Das neue EU-Label zur Energieverbrauchskennzeichnung ist nunmehr verbindlich: Seit dem 30. November 2011 müssen alle Kühl- und Gefriergeräte, die im Einzelhandel zum Verkauf angeboten werden, mit dem neuen Label ausgezeichnet werden; für sehr effiziente Kühl- und Gefriergeräte gilt jetzt die neue Energieeffizienzklasse A+++. Bei Fernsehgeräten wurde erstmals ein europaweit einheitliches Energieverbrauchsetikett eingeführt – hier ist A die beste Energieeffizienzklasse.
Die zunehmende Einspeisung erneuerbarer Energien ins Stromnetz wirkt sich auf dem Markt preisdämpfend aus. Das macht sich heute schon am Strompreis an der Börse bemerkbar. „Fakt ist, dass seit der Energiewende im Frühjahr die Börsenpreise für Strom stabil sind. Die Tendenz bei den Industriestrompreisen zeigt sogar nach unten“, erklärt der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, Philipp Vohrer, anlässlich der Veröffentlichung neuer Marktdaten.
In Zukunft können Verbraucher beim Kauf neuer Fernsehgeräte auf einen Blick erkennen, wie viel Strom ein Modell verbraucht: Wie die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) mitteilt, müssen ab dem 30. November 2011 europaweit alle Neugeräte mit dem einheitlichen EU-Energielabel ausgezeichnet werden.
Von Dampfbügeleisen bis Waschmaschine, von Haartrockner bis TV-Gerät, von Espressomaschine bis Heizungspumpe - im Internet hat die Stiftung Warentest Testergebnisse zu den 26 wichtigsten Elektrogeräten im Privathaushalt zusammengestellt. Dieser überaus informative Service, der durch einen Vergleich verschiedener Heizsysteme komplettiert wird, ist ein Angebot im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums.
Wie die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) mitteilt, lässt Kern-Haus als erster Massivhaus-Hersteller für jedes neu gebaute Effizienzhaus 70, 55 oder 40 das Effizienzhaus-Gütesiegel der dena ausstellen und die energetische Qualität von unabhängiger Seite bestätigen. Bauherren erhalten nun neben dem Schlüssel für ihr neues Zuhause auch ein Zertifikat. So können sie sich darauf verlassen, dass ihr Effizienzhaus hält, was es verspricht: einen sehr niedrigen Energiebedarf.
Ab dem 1. September 2011 darf die herkömmliche 60-Watt-Lampe in Deutschland nicht mehr hergestellt oder vertrieben werden. Welche LED oder Energiesparlampe aber ist der richtige Ersatz? Mit nur vier Klicks können Verbraucher mit Hilfe der Online-Datenbank der EnergieAgentur.NRW eine für jeden Raum richtige Lampe finden. Der LAMPEN.navi verzeichnet rund 2500 Produkte der 15 führenden Anbieter.
Beim Vergleich von LED-, Halogenglüh- und Kompaktleuchtstofflampen hat die Stiftung Warentest „sehr gute“ bis „mangelhafte“ Ergebnisse ermittelt. Zwei LED-Lampen sind strahlende Testsieger, wegen der hohen Preise von 45 bzw. 40 Euro lohnt sich ihr Einsatz aber nur dort, wo sie oft und lange eingeschaltet sind. Preiswerte Alternativen sind „gute“ Kompaktleuchtstofflampen.
Die Strompreise steigen weiter: Seit Mai 2011 bitten einige Stromanbieter ihre Kunden erneut zur Kasse. Trotzdem scheuen die meisten Verbraucher, ihren Anbieter zu wechseln, obwohl ein anderes Unternehmen sie bei gleicher Leistung deutlich günstiger beliefern könnte. Daher informiert ein vom Bund der Energieverbraucher produziertes, im Internet abrufbares Video in verständlicher Form über die Schritte eines Anbieterwechsels.
Single-Haushalte haben ein anderes Stromverbrauchsprofil als Familien-Haushalte. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der empirischen Erhebung „Wo im Haushalt bleibt der Strom?“ der EnergieAgentur.NRW, die mit Hilfe des „Stromchecks für Haushalte“ im Internet die Verbrauchsdaten von 380.370 Ein- bis Sechs-Personen-Haushalten erhoben und nun ausgewertet hat. Allerdings haben alle Haushalte statistisch gesehen unabhängig von ihrer Größe auch einige Verbrauchsaspekte gemeinsam.
Der Ökoboom ist unaufhaltsam: Ob Ökostrom oder grüne Geldanlagen – immer mehr Verbraucher entscheiden sich, bewusster zu leben und im Alltag einen Beitrag für den Umweltschutz zu leisten. Auch die Gasbranche geht mit dem Trend und bietet ihren Kunden mit Biogas- und Klimatarifen ökologische Alternativen.
Auch bei der Nutzung von Herden und Backöfen können Verbraucher den Strom- und Gasverbrauch erheblich beeinflussen: Einfache Tricks helfen, die Energiekosten zu senken – und haben mitunter noch ganz andere Vorteile.
Immer mehr Anleger lassen sich von ihrem Gewissen leiten: Nicht erst seit der Atomkatastrophe von Japan legen viele ihr Geld ökologisch oder ethisch an. Doch die Auswahl ist nicht immer einfach, denn viele Gesichtspunkte sind zu beachten.
Seit Beginn des Jahres 2011 sind Stromanbieter verpflichtet, einen Tarif anzubieten, der den Kunden einen Anreiz zur Energieeinsparung oder zur Steuerung ihres Energieverbrauchs gibt. Für private Verbraucher bieten die Versorger in den meisten Fällen einen zeitvariablen Tarif an. Was bedeutet das in der Praxis?
Bei Waschmaschinen wird der größte Teil der Energie für das Erhitzen des Wassers verwendet. Daher lohnt es sich, die Waschtemperatur möglichst niedrig zu wählen: So reduziert das Waschen bei 30 statt bei 60 Grad den Stromverbrauch um bis zu 70 Prozent. Und dank innovativer Technik und moderner Waschmittel wird die Wäsche auch bei niedrigen Temperaturen sauber.
Vom baulichen Wärmeschutz über die Solarenergie bis hin zur Wärmepumpe, von Förderprogrammen über das Stromsparen bis zum Versorgerwechsel – in bundesweit rund 570 Orten beraten erfahrene Fachleute der Verbraucherzentralen zu allen Fragen des privaten Energieverbrauchs. Die großen Pluspunkte dieser Beratung: Sie ist unabhängig, kompetent und nahezu kostenlos.
Die EnergieAgentur.NRW empfiehlt jedem, der in seinem Haushalt versteckte Stromverbraucher aufspüren möchte, die Anschaffung eines Strommessgerätes. Diese Messgeräte, die zwischen Netzstecker und Steckdose geschaltet werden, kosten nur wenige Euro und sind leicht zu bedienen. Und nicht selten enttarnen Verbrauchsmessungen im eigenen Haushalt ungeahnte Stromfresser.
Nach dem Erdbeben in Japan und den Störfällen in mehreren japanischen Atomkraftwerken fragen immer mehr Menschen, ob auch sie Atomstrom beziehen. Stromanbieter müssen die Herkunft ihres Stroms kennzeichnen. Deshalb kann sich jeder Verbraucher darüber informieren, aus welchen Quellen sein Strom stammt. Dabei ist der Strom, der aus der Steckdose kommt, physikalisch derselbe; Ökostrombezieher helfen jedoch, den Anteil des Stroms aus regenerativen Quellen im gesamten Netz zu erhöhen.
Eine Vergleichsstudie der Universität Bonn, an der 200 Haushalte aus Deutschland, Italien, Schweden und Großbritannien teilnahmen, zeigt: Europäische Verbraucher nutzen ihre Spülmaschinen fehlerhaft. So spülten viele Teilnehmer Besteck und Teller unnötigerweise vor oder beluden die Geräte nicht vollständig. Mit der Hand zu spülen, ist aber dennoch keine Alternative.
Das Verbraucherportal Verivox hat die Gasangebote der zehn größten Städte in Deutschland verglichen. Ein Musterhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 20.000 kWh kann durch den Wechsel zum günstigsten verfügbaren Gasanbieter ohne Vorauskasse pro Jahr durchschnittlich 322 Euro einsparen – ohne Boni.
Immer mehr Bürger nehmen ihre Energieversorgung selbst in die Hand und investieren gemeinsam in dezentrale Anlagen auf Basis erneuerbarer Energien: 42 % der bundesweit installierten Leistung zur regenerativen Stromerzeugung entfallen auf Privatpersonen – deren Motive sind sozialer, ökologischer und ökonomischer Natur.
Noch nie konkurrierten so viele Lampen um die Gunst des Käufers. Denn seit Glühlampen nach und nach vom Markt verschwinden, sind sie gefragt: Halogen-, LED- und Energiesparlampen. Die Stiftung Warentest prüfte für die März-Ausgabe der Zeitschrift „test“ 20 energiesparende Lampen – und vergab Noten von „gut“ bis „mangelhaft“. Die teuren LED-Lampen entschieden den Wettstreit für sich.
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