News vom 19.07.2006
Die Stadtwerke Wuppertal (WSW) und die Recyclinggesellschaft GESA (Gemeinnützige Gesellschaft für Entsorgung, Sanierung und Ausbildung mbH) wollen ab diesem Sommer Holzhackschnitzel, Holzpellets, Holz-Briketts sowie gespaltenes Scheitholz anbieten. Im Zuge der Kooperation versprechen sich die Verantwortlichen das Entstehen von rund 200 neuen Arbeitsplätzen.
Die GESA wird im Wuppertaler Stadtteil Sonnborn einen Holzbetriebshof bauen, auf dem die neuen Stellen entstehen könnten. Auf dem Holzbetriebshof soll Holz aus den Wäldern der Region, das bisher noch nicht verwertet werden konnte, zu Hackschnitzeln und Scheitholz verarbeitet werden. Die WSW übernehmen das Bestell- und Abrechnungswesen, den Vertrieb und das Marketing sowie die Erschließung neuer Käuferschichten.
Die WSW meint, mit ihrem Engagement auf einem schnell wachsenden Zukunftsmarkt zu reagieren. In Wuppertal wird bereits in einigen öffentlichen Gebäuden, darunter eine Gesamtschule, sowie zunehmend bei Privatkunden Holz als Brennstoff genutzt. Die WSW schätzen das Marktpotenzial in ihrem Versorgungsgebiet auf mehrere Tausend Öfen.
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